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Auf einen Blick

Lübeck

Charakter + Stadtstruktur

Die Lübecker Altstadtinsel bildet das Zentrum der Stadt, wo sich vielfältige Nutzungen befinden, wie zum Beispiel Einkaufsmöglichkeiten, Gastronomie und Freizeitangebote. Die Fußgängerzone konzentriert sich auf die Breite Straße, den Marktplatz und am Wochenende zusätzlich auf die Hüxstraße. Entlang der zentralen Verkehrsachsen der Innenstadt, wie z.B. Mühlenstraße und Beckergrube, ist eine gemischte Nutzung aus Wohnen und Gewerbe zu finden. Weitere Teile der Altstadt sind überwiegend durch eine Wohnnutzung geprägt, welche nur teilweise durch gewerbliche Erdgeschossnutzungen ergänzt wird.
Im Nordosten der Lübecker Altstadt befindet sich ein kleines Gewerbegebiet, während sich im Nordwesten der Altstadt das Hafengebiet anschließt. Industrieansiedelungen bestehen dort allerdings nicht mehr. Große Teile der Lübecker Altstadt sind durch ihre historische Struktur und Sinnbild der Hansezeit Teil des UNESCO-Welterbe.

Zeitstrahl

Öffentliche Orte

Öffentliche Orte sind besonders für die junge Generation von Bedeutung, da sie soziale Begegnungen ermöglichen und das Gefühl von Zugehörigkeit stärken. Außerdem tragen sie wesentlich zur Aufenthaltsqualität der Altstadt bei.
Zu den öffentlichen Gebäuden auf der Lübecker Altstadt zählen vor allem Kirchen, aber auch Einrichtungen wie das Übergangshaus. Für junge Menschen sind hierbei Bildungsorte wichtig, da sie wichtige Räume für Austausch und Vernetzung bieten.
Öffentliche Plätze im Stadtraum sind im Zentrum verteilt, während das Westufer der Altstadtinsel viel öffentlich genutzt wird, teilweise durch Restaurants aber auch durch Spaziergänger:innen. Die öffentlichen Grünräume befinden sich hauptsächlich im südlichen Bereich der Altstadt, rund um den Mühlen- und Krähenteich. An der Obertrave entsteht ein urbaneres Grün, wo sich die Bewohner:innen den Stadtraum aktiv aneignen. Am Ostufer zieht sich ein grüner Spazierweg entlang der Altstadt. In den Grünräumen sind zudem vereinzelt Spielplätze integriert.

Historische Quartiere

Im 14. Jahrhundert wurde die Altstadt aus verwaltungstechnischen Gründen in vier Quartiere unterteilt. Dieses System bestand bis in 19. Jahrhundert. Mit dem starken Wachstum dem Stadt verlor die ursprüngliche Quartierseinteilung allerdings an Bedeutung, da der Großteil der Lübecker Bevölkerung schließlich außerhalb der Altstadt wohnte.
Die vier historischen Quartiere wurden durch verschiedene Gruppen und Nutzungen geprägt:
- Das Marien-Magdalen-Quartier hat sich zum Bezirk der Seefahrer und Reisenden entwickelt, weshalb dort zahlreiche Gasthäuser und Herbergen waren.
- Das Marien-Quartier entwickelte sich durch die Nähe zum Stecknitzkanal zum Quartier der Stecknitzfahrer. Sie transportierten Salz aus Lüneburg nach Lübeck und brachten auf ihrem Rückweg Getreide, Holz und weitere Waren mit.
- Das Jakobi-Quartier war geprägt durch das Leder und Textilhandwerk, sowie durch Brauereien.
- Im Johannis-Quartier siedelten sich vor allem Kaufleute und Handwerker an, aber auch der Adel war mit größeren Höfen dort vertreten.

Aktuelle Ziele + Projekte

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