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Planungskontext
Stubbekøbing

Stubbekøbing hat seine Wurzeln als Marktstadt und Fischerdorf aus dem 12. Jahrhundert.
Heute hat die Stadt etwa 2.250 Einwohner und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln in etwa zwei Stunden und mit dem Auto in anderthalb Stunden von Kopenhagen aus zu erreichen.
Die Anreise nach Lübeck ist derzeit wesentlich schwieriger als nach der Fertigstellung des Fehmarnbelt, denn die Fahrt nach Lübeck dauert mit dem Auto drei Stunden und mit öffentlichen Verkehrsmitteln sieben Stunden. Die Erhöhung des Wohnungs- und Gebäudebestands, Kultur- und Freizeiterlebnisse und nachhaltiger Tourismus sind Querschnittsthemen der Planung in diesem Gebiet.

Planungskontext

Die Einwohnerzahl stagniert, und die Stadt ist mit einem Rückgang der Dienstleistungen und einer alternden Bevölkerung konfrontiert. Nach der Gebietsreform von 2007, bei der Stubbekøbing der Kommune Guldborgsund unterstellt wurde, wurden Dienstleistungen außerhalb der Stadt verlagert. Nykøbing-Falster ist die größte Stadt innerhalb der Kommune und erhält die meisten Mittel für Investitionen und öffentliche Planung. Eine Reihe von Akteuren wie die Kommune, Geschäftsleute, kulturelle Organisationen und Bürger spielen eine wichtige Rolle bei der künftigen Entwicklung von Stubbekøbing.

Demografische Daten und

Dienstleistungen

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Flexbolig oder das flexible Wohnungsbauprogramm lockt einige Einwohner in die Stadt, da Zweitwohnungen das ganze Jahr über bewohnt werden können. Darüber hinaus macht die Aufhebung der Fassaden der alten Stadthäuser durch flexible Wohnungen die Stadt sowohl für Einheimische als auch für Touristen attraktiv, die eine idyllische und renovierte Marktgemeinde vorfinden. Allerdings nehmen die flexiblen Hausbesitzer weniger am Gemeindeleben teil, zahlen keine Gemeindesteuern, erledigen ihre wöchentlichen Lebensmitteleinkäufe und schicken ihre Kinder nicht in die örtliche Schule.

Die Kommune Guldborgsund möchte Stubbekøbing so entwickeln, dass es sowohl für die Ansiedlung als auch für den Tourismus attraktiv ist. Die Geschichte der Stadt als Markt- und Hafenstadt ist ein wichtiger Ausgangspunkt für eine Strategieentwicklung, die sich auf die Stärkung wertvoller kultureller Umgebungen und ortsbezogener Potenziale konzentriert. Es wurden verschiedene Anstrengungen unternommen, um den bestehenden Handelshafen so umzugestalten, dass er verschiedenen städtischen Funktionen gerecht werden kann, wobei der jüngste Stadtentwicklungsplan den Schwerpunkt auf eine kulturelle Belebung des Hafengebiets legt.

Siedlung und Tourismus

Der Hafen ist ein Ort der Wiederbelebung und von historischer Bedeutung. Zum Hafen gehören ein Jachthafen und ein Handelshafen. Ein neues Projekt unter der Leitung der Unternehmensstiftung Projekt 4850 zielt darauf ab, das kulturelle und industrielle Erbe von Stubbekøbing zu erhalten und einen neuen Schwerpunkt für den Tourismus und die lokale Wirtschaft zu schaffen. Das verfallene und ungenutzte Silo wird im Rahmen von Projekt 4850 in eine kulturelle und touristische Attraktion mit einem Aussichtsturm umgewandelt. Kreativschaffende werden in dem renovierten Silo Unterstützung und Ausstellungsmöglichkeiten finden.
 

Das Projekt 4850 zielt auch darauf ab, mehr Arbeitsplätze zu schaffen und junge Einwohner anzuziehen. Projekt 4850 wird derzeit nicht von der Gemeinde Guldborgsund finanziert, aber der Verkauf des Silos an Projekt 4850 war erfolgreich, und die Pläne für die Renovierung sind in Arbeit. Sie werden in den nächsten drei Jahren stattfinden.

Die Wiederbelebung des Hafens

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Durch die Anziehung von Touristen, Intellektuellen, Künstlern und der lokalen Bevölkerung in das Hafengebiet erhofft man sich positive Auswirkungen auf die gesamte Region Lolland-Falster. Das Louisiana Art Museum hat Interesse an Ausstellungen in dem renovierten Silo bekundet, und es könnte internationale Künstler in die Stadt bringen. Der weltbekannte Künstler Danh Vo ist Mitglied des Projektbeirats und hat ein großes Interesse daran, mehr kulturelle Möglichkeiten in die Region zu bringen, in der er auch lebt.

Die Beteiligung der Bürger ist der Schlüssel zum Silo-Projekt, und die Stiftung hat sich auch verpflichtet, die Bürger in die Entwicklung des Projekts einzubeziehen. Teil der Kooperationsvereinbarung mit der Universität Roskilde war es, dass Studenten Methoden erforschen, wie diese Bürgerbeteiligung aussehen könnte.

Der Freizeithafen bietet derzeit eine Slipanlage, Einkaufsmöglichkeiten, Grillplätze, Toiletten, einen Kiosk und einen Spielplatz. Verbesserungen am Havnepladsen wurden 2018 von ETN-Architekten im Rahmen eines "Områdefornyelse"-Plans vorgenommen, und es wurde ein neuer Freizeithafen mit einer Wasserbrücke, Außenküchen und Platz für Aktivitäten geschaffen. Das Projekt 4850 setzt die Arbeit der Gemeinde zur Belebung des Hafengebiets fort.

Partizipation und Kreativität

The analysis was prepared by: Jensen, Larsen, Hallum, Jørgensen, Andersen, Ott, Lohse, Robenek, Robins, Birkebæk, Zappe, Baldet, Papoth, Sawina, Thiel, Mortensen and Cordero

Partnerships

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