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Konzept 4
Einzelhandel

In Stubbekøbing war der Untersuchungsraum die parallel zum Wasser verlaufende Haupteinkaufsstraße Vestergarde, an der sich ein Großteil der im Ort vorhandenen Geschäfte und Einkaufsangebote befinden. Die Begehung fand an einem verschneiten Donnerstagmittag Anfang Dezember statt. Abgesehen von ein paar vereinzelten Fußgänger:innen war es relativ ruhig auf der Straße. Generell liegen an der Straße nur wenige Geschäfte mit einer begrenzten Auswahl an Gastronomiebetrieben (2 Restaurants, 1 Kneipe und 1 Café). Auffällig waren die vielen leerstehenden Geschäfte (siehe Bild unten links). Bis auf den an der Straße liegenden Supermarkt und einem großen Einzelhandelsgeschäft (siehe Bild oben rechts), waren die Geschäfte nicht stark frequentiert. Die allgemeine Gestaltung der Fassaden war, aufgrund der zum Teil historischen Gebäude, abwechslungsreich, wobei diese teilweise nicht sehr einladend gewirkt haben. Die Präsenz von Kraftfahrzeugen wurde als sehr dominant wahrgenommen, da die Straße einen großen Teil der Verkehrsfläche einnimmt und auch regelmäßig Autos dort entlang fahren. Zudem sind entlang der Straße viele Parkplätze vorhanden.

Eindrücke

Generell kann festgehalten werden, dass aufgrund der Nebensaison keine Touristen im Ort anzutreffen waren und die Frequenz deshalb unterdurchschnittlich gering ausfiel. Der im Straßenbild sehr prägnante Leerstand (siehe Karte unten rechts) ist darauf zurück zu führen, dass die Geschäfte für den täglichen Bedarf vorhanden sind, aber für Einkäufe, die darüber hinausgehen, andere Orte oder der Online-Handel vorgezogen werden. Bis zur nächsten Stadt/größeren Gemeinde sind es ca. 30 Kilometer. Zudem ist das Straßenbild durch eine starke Wohnnutzung sowohl in den Erdgeschossen, als auch vor allem in den Obergeschossen gekennzeichnet. Deshalb ist das allgemeine Straßenbild zwar abwechslungsreich, aber aufgrund mangelnder Angebote und uninteressanter Fassaden von Wohngebäuden nicht sehr einladend für ein regelmäßiges flanieren.

Erkenntnisse

Der Untersuchungsraum in Neustadt umfasste die Fußgängerzone Kremper Str. sowie den Marktplatz und die Brückstraße, an der sich ein Großteil der in der Stadt vorhandenen Geschäfte und Einkaufsangebote befinden. Die Begehung fand an einem Dienstagmittag Ende November statt. Die Straßen waren stark frequentiert, was im Rahmen einer Stichprobenzählung ermittelt wurde. Innerhalb von 15 min haben 87 Fußgänger:innen die Brückstraße gequert. Die Innenstadt von Neustadt zeichnet sich durch eine Vielzahl von Geschäften und Dienstleistern aus, die fast lückenlos die Erdgeschosszonen nutzen. Die an den meist frequentierten Geschäften waren die größeren Ketten wie z.B. Rossmann,

Ernstings Family und der Euro Shop. Außerdem befindet sich in der Kremper Str. ein größeres Kaufhaus (siehe Bild oben rechts). Während die Kremper Str. mit Ausnahme des Anlieferungsverkehrs ausschließlich von Fußgänger: innen benutzt werden darf, ist die Brückstraße auch für den allgemeinen Verkehr und den ÖPNV frei gegeben. Die größere Freifläche auf dem Marktplatz wurde an diesem Tag für einen kleinen Wochenmarkt mit mehreren Ständen benutzt.

Eindrücke

Durch die Funktion als Mittelzentrum hat Neustadt eine Aufgabe, die es in Bezug auf den Einzelhandel und die Bereitstellung von Dienstleistungen zu erfüllen gilt. Dies wird durch das breite Angebot an Geschäften für den täglichen und periodischen Bedarf erreicht. Die Geschäfte variieren von größeren Ketten bis hin zu kleineren, Inhaber:innen geführten Läden. Zwar sind einige Leerstände in dem Untersuchungsraum vorhanden, jedoch sind diese deutlich weniger prägnant als in Stubbekøbing. Manche sind auch nur saisonal bedingt, wie z.B. der Leerstand einer Eisdiele (siehe Bild unten rechts). Generell ist die Fassadengestaltung in Neustadt sehr abwechslungsreich und auch die Verkehrsberuhigung führt dazu, dass die Innenstadt sehr attraktiv für Fußgänger:innen ist. Der angrenzende Marktplatz ergänzt

dies durch ein regionales, temporäres Angebot.

Erkenntnisse

Carina Hoffmann, Julian Rink

SPM 1 I Planen und Bauen International I WiSe 23/24 

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